Bei unserer letzten Monatsübung stand das Verhalten bei ABC-Einsätzen im Mittelpunkt. „ABC“ steht hier für das Auftreten von Atomaren, Biologischen oder Chemischen Substanzen. Für einige unserer Kameradinnen und Kameraden war dieses Thema besonders präsent, da erst vor wenigen Monaten der ABC-Lehrgang des Landkreises bei uns in der Wehr stattgefunden hatte.
In einer theoretischen Einheit beschäftigten wir uns zunächst damit, wie man Gefahren anhand von Piktogrammen und Gefahrguttafeln richtig erkennt, welche Informationen sich daraus ableiten lassen und wie man sich im Einsatz entsprechend schützt. Außerdem gingen wir auf die verschiedenen Schutzstufen Form 1 bis Form 3 ein und besprachen, worauf bei deren Anwendung besonders zu achten ist. Auch das Thema Dekontamination, also die Reinigung nach dem ABC-Einsatz, spielte eine wichtige Rolle: So muss beispielsweise bei jedem Einsatz mit Gefahrgut sofort ein Sofort-Dekon eingerichtet werden, um Einsatzkräfte und Betroffene schnellstmöglich zu schützen.
Zum Abschluss fassten wir das Gelernte in einem Planspiel zusammen. Ausgangslage war ein angenommener Gefahrgutunfall in der Robert-Bosch-Straße mit einer verletzten Person.
Bevor wir in den eigentlichen Einsatzablauf einstiegen, galt es zunächst, die Anfahrt sowie die Positionierung der Fahrzeuge und nachrückenden Kräfte sorgfältig zu planen. Erst nach diesen Überlegungen konnte der weitere Einsatzverlauf Schritt für Schritt durchgespielt werden.