Bei unserer Jugendübung am 05.05.2026 ging es um das Thema Gefahrgut und den Umgang mit den Chemikalienschutzanzügen (CSA).
Am Anfang gab es eine kurze Theorieeinheit. Dabei wurde erklärt, wie die Schutzanzüge funktionieren, wie man sich an einer Gefahrgut-Einsatzstelle richtig schützt und welche Sicherheitsabstände einzuhalten sind. Außerdem haben wir gelernt, wie man Stoffe anhand der orangenen Warntafeln mit UN- und Kemmler-Nummer erkennen kann. Auch die GAMS-Regel war Teil der Übung.
Danach ging es in die Praxis. Das Szenario war, dass ein Transporter Gefahrgut anliefern sollte, wobei es bei der Anlieferung zu einem Verladeunfall kam und ein Stoff austrat.
Zuerst wurde die Einsatzstelle abgesichert und ein Zugang sowie eine Dekontaminationsstation aufgebaut. Anschließend gingen drei Jugendliche mit den CSA-Anzügen (die CSA wurden nicht zugemacht) in den Gefahrenbereich, um die Lage zu erkunden.
Dabei wurde zuerst der aufgeregte Transporter-Fahrer gefunden, der allerdings nicht wirklich weiterhelfen konnte. Dieser wurde von dem CSA-Trupp zum Dekon gebracht und dort durch weitere Jugendliche dekontaminiert. Bei der weiteren Suche wurde dann im Gebäude ein auslaufender 5-Liter-Kanister entdeckt. Dieser wurde anschließend in eine Wanne gestellt, damit keine weitere Flüssigkeit unkontrolliert austreten konnte. Mithilfe der gefunden Ladepapiere und dem „Gefahrguthelfer“, konnten die Stoffe eindeutig identifiziert und passende Maßnahmen getroffen werden.
Der aktuelle Stand wurde während des gesamten Einsatzes immer wieder per Funk an den Gruppenführer außerhalb des Gefahrenbereichs durchgegeben.





