Monatsübung: Lange Schlauchstrecke

Zusammen mit unserer Jugendfeuerwehr trafen wir uns am 28.04.2026 in der Feuerwehr Odelzhausen. Diesmal mit einem besonderen Übungsthema: Auf-, Abbau und Inbetriebnahme einer langen Schlauchstrecke.

Wir starteten mit einer theoretischen Unterweisung in unserem Schulungsraum, in der uns Übungsleiter und Maschinisten-Ausbilder Steffen wichtige Informationen und Details der unterschiedlichen Schlauchstrecken näherbrachte. Zudem wurde uns ein Satellitenbild von der Feuerwehr Odelzhausen mit der Planung der Schlauchstrecke gezeigt.

Nach dem Umziehen machten wir die Fahrzeuge startklar und begannen mit dem Aufbau einer geschlossenen Schaltreihe. Unsere Tragkraftspritze PFPN 10-1500 vom LF-KatS wurde an der Zisterne in Stellung gebracht und mit A-Saugschläuchen verbunden, damit wir das Wasser aus der Zisterne saugen können. Zeitgleich verlegten zwei Trupps B-Schläuche aus dem fahrenden Fahrzeug einmal ums gesamte Gelände. Die verlegten Schläuche wurden anschließend an unserer TS und dem LF-KatS angeschlossen und eine erneute Leitung wurde mit B-Schläuchen ums Gebäude gelegt, welche dann an unserem LF 20 gekuppelt wurden. Von dort aus brachten wir einen Monitor in Stellung, der das geförderte Wasser abgab. Insgesamt verlegten wir rund 440 Meter Schlauch.

Die Kommunikation der einzelnen Trupps und Maschinisten über Funk funktionierte problemlos. Regelmäßig wurde der Ein- und Ausgangsdruck durchgegeben und die Leistung der Pumpen entsprechend angepasst.

Als nächstes bauten wir unsere Schlauchstrecke auf eine offene Schaltreihe um, installierten ein 3000 Liter großes Auffangbecken und saugten mit unsrem LF 20 von dort aus das Wasser an.

Ein sehr gelungener und interessanter Übungsabend, bei dem auch Nicht-Maschinisten eine Menge lernen konnten, ging zu Ende.

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Einsatz auf vier Pfoten bei den Löschdrachen Odelzhausen

Am 24.04.2026 bekamen die Löschdrachen Odelzhausen Besuch von der Hundestaffel der Polizei Fürstenfeldbruck. Nach einer anfänglichen Begrüßungsrunde und Vorstellung der Hundestaffel, ging es direkt an den ersten Einsatz. Die Kinder durften persönliche Gegenstände von sich übergeben, die von der Polizei versteckt wurden, damit die Hunde sie erschnüffeln und ausfindig machen.

Eine junge Mali-Hündin (Malinois – Belgischer Schäferhund) namens Joanna zeigte eindrucksvoll, was sie in ihrem ersten Lebensjahr bereits gelernt hat und welche Kommandos sie bereits beherrscht. Demnächst geht es für sie zur Prüfung. Pablo, ebenso ein Mali, ist bereits ein ausgebildeter Suchhund und fand die versteckte Armbanduhr und das Haargummi der Kinder problemlos.

Als nächstes ging es darum, wie ein Schutzhund arbeitet. Stitch, ein voll ausgebildeter Schutzhund, ging ans Werk. Ein Polizist legte eine besondere Schutzausrüstung an, damit keine Verletzungen entstehen, sobald der Hund ihn festsetzt. Auf Kommando rannte der gut ausgebildete Hund auf den „Täter“ zu und biss ihm in den Oberarm. Laute Geräusche und hektische Bewegungen brachten den Mali nicht von seinem Auftrag ab. Hoch konzentriert und völlig fokussiert arbeitete der Hund seinen Befehl ab. Erst als der Hundeführer der Polizei erneut ein Kommando gab, ließ der Hund von seinem „Opfer“ ab und der Polizist konnte den Täter festnehmen. Gespannt und voller Ehrfurcht folgten die Kinder dem Geschehen, beantworteten gestellte Fragen mühelos und verhielten sich äußerst vorbildlich.

Als Ausklang wurde noch ein kleines Fangspiel gespielt, bevor die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden. Ein gelungener Nachmittag für die Kids mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Vorführungen ging zu Ende.

Ein großes Dankeschön geht an die Hundestaffel der Polizei Fürstenfeldbruck und an ihre drei wunderschönen Tiere Joanna, Pablo und Stitch.

Jugendübung: Thema Atemschutz

Bei der vergangenen Jugendübung am 21.04.2026 stand ein besonders spannendes und anspruchsvolles Thema auf dem Übungsplan. In insgesamt vier Trupps mussten die Jugendlichen einen stark verrauchten Raum unter Atemschutz absuchen.

Ausgestattet mit Atemschutzflasche, Taschenlampen, Funkgerät und Schlauch begaben sich die Trupps in den Raum. Der Truppmann ging dabei vorne mit dem Strahlrohr, während sich der Truppführer mit dem Funkgerät direkt dahinter befand. Der aktuelle Stand, sowie wichtige Meldungen wurden während des gesamten Übungseinsatzes regelmäßig an die Atemschutzüberwachung und Gruppenführer durchgegeben.
Ziel der Übung war es, ein angenommenes Feuer zu lokalisieren und abzulöschen, sowie eine vermisste Person im Raum zu finden und zu retten.

Durch die starke Verrauchung war nahezu keine Sicht vorhanden, sodass sich die Jugendlichen fast ausschließlich auf ihren Tastsinn verlassen mussten. Umso wichtiger war es, ständig beim Trupp Partner zu bleiben und miteinander zu kommunizieren.
Bei der Suche nach der vermissten Person musste der Raum systematisch abgesucht werden. Jeder Bereich wurde genau kontrolliert, Ecken und mögliche Verstecke wurden abgetastet und immer wieder nach der Person gerufen.
Die Person konnte von allen Trupps erfolgreich gerettet und der Brand ausfindig gemacht werden.

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Sonderübung Motorsäge

Am Samstag, den 11.04.2026, trafen wir uns mit einem Teil der aktiven
Mannschaft der Feuerwehr Odelzhausen am Ebertshausener See, um den sicheren
Umgang mit der Motorsäge zu üben.

Vorangegangen war eine Einladung des Grundstücksbesitzers, der uns zu Übungszwecken ein paar Bäume, die aussortiert gehörten, zur Verfügung stellte. Nach einer kurzen Einweisung an der Motorsäge selbst wurden noch die Sicherheitsaspekte und Unfallverhütungsvorschriften besprochen, damit keine Unfälle auf dem unwegsamen Terrain im Wald passieren.
Aufgetankt und gut geölt, ging es dann in die Praxis über. Zuerst begannen wir mit der Baumansprache, um festzustellen, in welcher Verfassung sich der Baum befindet, wo sich die Zug- bzw. Druckseite
befindet und räumten dann gemeinsam die Rückweichbereich auf, damit man schnell aus der Gefahrenzone entweichen kann.

Mit Schnittschutzkleidung, einem speziellen Helm, auf dem Gehörschutz und ein Metall-Gesichtsschutz gegen Späne verbaut war, ging es an die ersten Schnitte. Wir begannen uns langsam heranzutasten und versuchten uns in den ersten Schnitten mit auslaufender sowie einlaufender Kette, um zu fühlen, wie die
Motorsäge arbeitet. Darauffolgend haben wir uns an Stechschnitten und dem Entasten der bereits
umgelegten Bäume probiert, als es dann zu den Fällschnitten mit Bruchleiste (Scharnier) kam.
Mit Bravour haben wir es geschafft, die Bäume in die richtige Richtung fallen zu lassen, welche Vorgedacht war, bis sich zwei Bäume in den Kronen verhakt haben. Auch hier konnten wir uns Abhilfe schaffen und nutzten unseren Greifzug, um die beiden Bäume zu befreien. Damit hatten wir die Möglichkeit, die Stämme so lange zu „stummeln“, bis der Rest von selbst zu Boden fiel.
Als letztes schnitten wir die Stämme auf 50cm Länge, sodass sie gut als Brennholz verwendet werden können.

Nach dem Einrücken in der Wache begann dann die Nacharbeit. Alle Motorsägen brachten wir wieder auf Vordermann, putzen sie, säuberten die Filter, stellten die Kettenspannung ein und tankten nach, um für den nächsten Einsatz bereit zu sein.

Ein sonniger und praxisorientierter Tag für uns als Mannschaft, welcher uns noch mehr Sicherheit beim Umgang mit der Motorsäge gegeben hat.

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Jugendübung: Funken

Bei der letzten Jugendübung am 07.04.2026 stand das Thema Funken im Mittelpunkt. In zwei Gruppen wurden mehrere Stationen im Ortsgebiet Odelzhausen angefahren. Die jeweiligen Aufgaben befanden sich in Boxen vor Ort.

Während der gesamten Übung standen die Jugendlichen im Funkkontakt mit der Übungsleitstelle, erhielten ihre Einsätze, sowie Koordinaten per Funk und übermittelten durchgehend ihre Statusmeldungen (z. B. Status 1 – einsatzbereit über Funk, Status 3 – Einsatzübernahme, Status 4 – Ankunft an der Einsatzstelle). Auch die Lösungen der Aufgaben wurden per Funk an die Leitstelle durchgegeben.

Station 1 – Gefahrentafel

Hier wurde das Thema Gefahrgut behandelt. Über die Tablets der Fahrzeuge konnten Gefahrnummern und UN-Nummern eingegeben werden, um den entsprechenden Stoff sowie die damit verbundenen Gefahren zu ermitteln. Das Ergebnis wurde anschließend per Funk an die Leitstelle übermittelt.

Station 2 – Absicherung Verkehrsunfall

An dieser Station war die Aufgabe, die richtige Absicherungsdistanz auf einer Landstraße zu bestimmen. Die korrekte Antwort – 200 m vor und hinter der Einsatzstelle – wurde von den Jugendlichen per Funk an die Leitstelle übermittelt.

Station 3 – Verkehrsunfall

An dieser Station wurde ein Kennzeichen per Funk an die Leitstelle durchgegeben. Daraufhin erhielten die Jugendlichen eine entsprechende Nummer, die in eine App eingegeben werden konnte. So konnten das genaue Fahrzeugmodell, technische Informationen sowie die passende Rettungskarte abgerufen werden.

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Die Löschdrachen treffen sich zur Osteraktion

Beim letzten Treffen unserer Kinderfeuerwehr wurde es richtig bunt und spannend! Gemeinsam haben die Kinder zunächst Ostereier kreativ bemalt und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. 🎨🥚

Anschließend ging es bei einer kleinen Schnitzeljagd rund um das Thema Feuerwehr auf Entdeckungstour. Mit viel Spaß und Teamgeist lösten die Kinder verschiedene Fragen und Aufgaben. 🔍🚒
Auch der Osterhase hatte offenbar bei der Feuerwehr vorbeigeschaut und einige kleine Überraschungen in unseren Fahrzeugen versteckt. Natürlich wurden diese mit großer Begeisterung gefunden. 🐰🎁
Zum Abschluss durfte eine kleine Runde mit dem Feuerwehrauto natürlich nicht fehlen – ein perfekter Abschluss für einen gelungenen Nachmittag.

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen unserer Löschdrachen 🚒🔥

Übung Heben & Ziehen

Am 24.03.2026 stand bei der Feuerwehr Odelzhausen das Thema „Heben und Ziehen“ auf dem Ausbildungsplan. An drei Stationen wurden Geräte beübt, die im Einsatz zwar eine große Rolle spielen, jedoch nicht täglich zum Einsatz kommen.

Station 1: Hydraulische Winde („Büffelheber“)

An der ersten Station wurde die hydraulische Winde eingesetzt. Mit ihr lassen sich Lasten von bis zu 10 Tonnen anheben – ganz ohne Strom oder Kraftstoff. Sie kann sowohl vertikal zum Heben als auch horizontal zum Drücken verwendet werden. Die größte Herausforderung besteht im hohen Eigengewicht des Geräts, das beim Positionieren körperliche Kraft erfordert.

Station 2: Hoch- und Niederdruck-Hebekissen

An der zweiten Station der Übung standen die Hebekissen im Fokus. Auf unseren Fahrzeugen befinden sich sowohl Hochdruck- als auch Niederdruckkissen:

  • Hochdruckkissen arbeiten mit bis zu 8 bar und sind kompakt sowie stabil.
  • Niederdruckkissen werden mit 1 bar betrieben und sind deutlich größer.

Beide Systeme eignen sich, ebenso wie die Hydraulische Winde, zum Anheben und Drücken von Lasten. Allerdings sind diese nicht durch Muskelkraft betrieben und benötigen immer eine ausreichende Druckluftversorgung.

Station 3: Mehrzweckzug („Greifzug“)

In der dritten und letzten Station wurde der Mehrzweckzug beübt. Mithilfe von Umlenkrollen, Erdnägeln und Stahlseilen können damit Lasten bis zu 3,2 Tonnen bewegt oder gesichert werden – mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand. Besonders wichtig ist hierbei die Einhaltung des Gefahrenbereichs, da bei hohen Zugkräften ein Versagen von Seilen oder Verankerungen erhebliche Risiken birgt.

Ein insgesamt sehr praxisorientierter und erfolgreicher Übungsabend, der der Mannschaft wertvolle Routine im Umgang mit diesen Geräten vermittelt hat.

Im Ernstfall immer bereit – Bilanz der Feuerwehr Odelzhausen 2025

Einhundertelf (111) Einsätze haben die Frauen und Männer der Feuerwehr Odelzhausen im vergangenen Jahr 2025 abgearbeitet, das sind 27 Einsätze weniger gewesen als im Jahr zuvor.

Aber: einhundertelfmal waren Menschen in Not, mussten Hindernisse zur Seite geräumt oder vor Gefahren gewarnt werden. Die Einsatzzeit insgesamt: 130 Stunden und 25 Minuten. Das Gros der Einsätze – nämlich 82 – betraf wie immer die so genannte technische Hilfeleistung, also zum Beispiel Einsätze bei Verkehrsunfällen.

25 mal wurden die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr zu Bränden alarmiert. Und noch etwas sagt die Statistik: die meisten Einsätze gab es im September, aber am arbeitsintensivsten von den Einsatzstunden her waren die Ferienzeit, also Juli und August und schließlich der Januar.

Großes Lob für die geleistete Arbeit der 53 Aktiven kam von Bürgermeister Markus Trinkl: „Die Gemeinde kann wirklich stolz sein auf diese Feuerwehr und die Kameradschaft.“ Und weiter sagte das Gemeindeoberhaupt,  die Ausschreibung für den Gerätewagen Logistik werde vorbereitet  und die letzten Planungen für den Anbau der Doppelgarage laufen.

Kein Wunder, dass auch der erste Kommandant Benny Küpper und sein Stellvertreter Michael Herrmann stolz auf ihre Mannschaft sein können: „Nicht nur unsere Aktiven sind immer da, wenn man sie braucht, sondern wir tun auch viel für die Zukunft. Tobi, Timmy, Lisa und Leon kümmern sich um Ausbildung und Betreuung der zur Zeit elf Jugendlichen bei der Jugendfeuerwehr, Lisa und Petra sind federführend bei der neu gegründeten Kinderfeuerwehr,“ berichtet Benny Küpper.

Jugendfeuerwehr
Kinderfeuerwehr

Auch wenn jetzt etwas verspätet, konnten die beiden Kommandanten Benny Küpper, Michel Hermann und der Atemschutzbeauftragte Tim Scholler endlich das LF KatS, das eigentlich schon im November 2024 hätte abgeholt werden sollte, im Mai beim BBK in Bonn abholen.
Alle weiteren Infos findet ihr dazu bei uns auf der Homepage.

Abholung LF KatS im Mai 2025

„Tue Gutes und rede darüber“ – dieses Motto gilt natürlich auch für die Feuerwehr. Steffen Feneberg und sein Sohn Tobi kümmern sich mit großem Engagement um die Homepage und halten sie immer aktuell. Durchschnittlich 418 Besucher schauen pro Tag auf die HP.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: vom  4. – 6. September feiert die Feuerwehr Odelzhausen ihr 150 jähriges Bestehen. Gestartet wird mt einem Wattturnier am Freitag, am Samstag ist Tag der offenen Tür und dann der Festsonntag mit Kirchenzug und einem gemütlichen Ausklang am Nachmittag. Nicht nur die Odelzhauser, sondern alle Gäste aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen.

Jugendübung Thema Leitern

Am vergangenen Dienstag fand unsere Jugendübung zum Thema Leitern statt.
Zu Beginn wurde die 4-teilige Steckleiter mit einer Höhe von ca. 7 Metern verwendet.

Dabei wurde gezeigt und geübt, wie die Leiter richtig aufgebaut, gesichert und im passenden Winkel angestellt wird. Außerdem wurde das sichere Auf- und Absteigen trainiert.
Anschließend folgte die 3-teilige Schiebeleiter mit einer Höhe von etwa 12 Metern. Wie der Name schon sagt, wird sie aufgeschoben. Sie besitzt zusätzlich zwei Stützen, die ein sicheres Ausfahren und Aufstellen ermöglichen.
Zum Abschluss gab es noch einen kurzen Überblick über weitere Leitertypen bei der Feuerwehr.


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Kameradschaft verbindet: Patenbitten der FW-Wiedenzhausen

Zum Patenbitten machten sich die Feuerwehrler aus Wiedenzhausen auf den Weg zum Kreisverkehr nach Odelzhausen. Anlass dafür ist ihr 130‑jähriges Jubiläum, das vom 21. bis 24. Mai gefeiert wird.

Da man für ein solches Fest immer Unterstützung braucht, baten sie uns Odelzhauser darum, sie als Paten zu begleiten. Gemeinsam geht schließlich nicht nur der Einsatzdienst leichter von der Hand.

Traditionell müssen vor einer Zusage jedoch einige Aufgaben erfüllt werden, um zu zeigen, dass die Bittsteller die Unterstützung wirklich verdienen. Deshalb empfingen wir unsere Gäste am oberen Kreisverkehr in Richtung Wiedenzhausen und stellten ihnen gleich die erste Aufgabe: Eine große Wanne sollte mit Wasser gefüllt und anschließend zum Feuerwehrhaus getragen werden. Was zunächst einfach klang, wurde unterwegs immer anspruchsvoller – denn immer wieder standen volle Wassereimer bereit, deren Inhalt ebenfalls in die Wanne geleert werden musste. Erschwerend kam hinzu, dass stets nur zwei Mann die Wanne tragen durften. Am Ende waren es stolze 130 Liter, die bewegt werden mussten.

Gemeinsam mit den Ludwig‑Thoma‑Musikanten zogen wir anschließend ins Gerätehaus ein, wo weitere Aufgaben auf die Wiedenzhauser warteten. Nach einem Empfangsschnapserl und dem korrekten Patenbitten mussten sie sich in mehreren Disziplinen gegen uns behaupten.

Folgende Aufgaben waren zu bewältigen:

  • einen Luftballon mithilfe eines Verteilers und Strahlrohren aufblasen und zum Platzen bringen
  • im Trupp mit einem C‑Schlauch kegeln
  • Wasser aus einem Eimer mit einem Schwamm auf dem Feuerwehrhelm in einen Maßkrug füllen

Zwischen den einzelnen „Wettkämpfen“ sorgten ein gemütliches Beisammensein und ein gemeinsames Abendessen für eine angenehme Atmosphäre und rundeten den Abend ab.

Auf ein schönes FEST im Mai.