Disco-Fieber: Das heißt zunächst einmal ausgehen, Freunde treffen, den einen oder anderen Cocktail oder auch mal ein, zwei Bier trinken. Doch nach der Disco hört der Spaß oft auf:
Junge Autofahrer, Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahren sind überdurchschnittlich häufig an Verkehrsunfällen mit Personenschaden beteiligt. Gerade in den ersten beiden Jahren nach dem Erwerb des Führerscheins ist das Risiko am größten, in einen Unfall verwickelt zu werden. Die Folge: Schwerste Verletzungen, zu oft sogar tödliche.
Anette Schalk, Rektorin der Realschule Odelzhausen hat deswegen zusammen mit den Hilfs- und Rettungsorganisationen einen beeindruckenden Vormittag gestaltet:
schockierende Unfallvideos, Berichte vom Bayerischen Roten Kreuz, von Beamten der Polizeiinspektion Dachau, der Feuerwehr Odelzhausen, dem Kriseninterventionsteam der Malteser und von einem Verkehrsanwalt sollten den Jugendlichen vor Augen führen, wie sehr leichtsinniges Verhalten das Leben völlig verändert. Nach einem schweren Verkehrsunfall ist nichts mehr so wie es einmal war – für einen selbst, für Freunde, Angehörige und Eltern. Und wenn dann bei einem Verkehrsunfall mit Schwerverletzten, vielleicht sogar mit Toten noch Alkohol im Spiel gewesen ist, dann leidet der Verursacher, der Schuldige sein Leben lang und dann ist wirklich nichts, dann ist  gar nichts mehr, wie es vorher gewesen ist. Tag und Nacht begleiten einen die Bilder, kommen die Schuldvorwürfe… Drogen und Alkohol haben beim Autofahren nichts verloren:  don´t drink and drive !
Zum Abschluss des Vormittags konnten die Jugendlichen dann noch bei einer Übung der Feuerwehr Odelzhausen erleben, wie nach einem schweren Verkehrsunfall die Fahrzeuginsassen aus einem demolierten Auto gerettet werden. Und das nicht nur als Zuschauer, sozusagen als Gaffer, sondern richtig aktiv Helfer und Retter.

Wir bedanken uns bei der RS – Odelzhausen für das Bildmaterial