Schon gewusst? Die Feuerwehr informiert über Kohlenmonoxid

Mit unseren Sinnesorganen nehmen wir die Umgebung war. So sind wir in der Lage Situationen richtig einzuschätzen und Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Was passiert, wenn eine drohende Gefahr nicht wahrgenommen werden kann? Kohlenmonoxid ist eine solche Gefahr. Man kann es nicht riechen, es ist unsichtbar und es ist hochgiftig. Innerhalb weniger Sekunden kann Kohlenmonoxid (CO) zu Übelkeit, später zu Bewusstseinsverlust und zum Tod führen. Deshalb wird es häufig als „lautloser Killer“ oder „leiser Mörder“ bezeichnet.

CO entsteht bei einer unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien, wie z.B. Holz, Öl oder Gas. Obwohl Feuerstätten in Privatwohnungen fachgerecht installiert und regelmäßig gewartet werden müssen, kommt es immer wieder zu Vergiftungsfälle durch mangelnde Frischluftzufuhr oder defekte Geräte. Etwa 5.000 Menschen im Jahr erleiden eine Kohlenmonoxidvergiftung. Bei jedem Zehnten endet sie tödlich.

Unsere Sinne können uns nicht vor dem unsichtbaren Gas schützen. Wenn sie einen CO-Warnmelder in ihrem Zuhause angebracht haben und die CO-Konzentration in der Luft einen gesundheitsgefährdenden Grenzwert überschreitet wird der Melder sie und ihre Familie warnen.

Quelle: Presseportal BF.München

Lebensgefahr: Brüchiges Eis

Betreten Sie Eisflächen nur, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass das Eis trägt.

Folgende Eisdicken sind das Minimum
5cm:    Einzelpersonen
8cm:   Personengruppe  

Fließende Gewässer sollten erst bei einer Eisdicke von 15-20 cm betreten werden.

  • Nehmen Sie Warnhinweise ernst, sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Gefahren
  • Vorsicht bei verschneiten Eisflächen
  • Verlassen Sie das Eis, wenn es knistert und knackt, sich Risse bilden und / oder schwallweise Wasser an die Oberfläche tritt
  • Vorsicht an Ein- und Ausflüssen, auch an dunklen Stellen kann das Eis dünn sein
  • Gehen Sie nie allein auf dem Eis spazieren: Im Notfall kann sonst niemand Hilfe holen
  • Wer einbricht, sollte versuchen, sich am Eis festzuhalten oder sich auf das Eis zu ziehen
  • Wer zum Helfen auf die Eisfläche geht, sollte dafür eine Unterlage nehmen, um das Gewicht zu verteilen (Leiter, Bretter usw,). Die Hilfsmittel kann man auch der eingebrochenen Person zuschieben.
  • Gerettete in warmen Decken, Jacken o.ä. vorsichtig erwärmen. Nicht mit Schnee einreiben und keinen Alkohol geben!
  • Bringen Sie sich beim Retten nicht selbst in Gefahr!

Innerhalb von wenigen Minuten erschlaffen im kalten Wasser die Muskeln und die eingebrochene Person geht unter!

Über Notruf 112 Hilfe herbeiholen!