Erfolgreiche Wasser-Leistungsprüfung

Am 19. Juni 2026 legten 15 Feuerwehrfrauen und -männer sowie nach langer Zeit auch wieder zwei Jugendliche erfolgreich die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ (Variante 3) ab.

Nach drei Wochen intensiver Vorbereitung mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können vor den strengen Augen der Prüfungskommission der Kreisbrandinspektion, sowohl in Theorie, als auch in Praxis unter Beweis stellen. Neben dem eigentlichen Löschaufbau standen auch das Kuppeln der Saugschläuche, sowie verschiedene Knoten auf dem Prüfungsplan.
Einige Teilnehmer mussten für das höchste Leistungsabzeichen Gold-Rot zusätzlich ihr Fachwissen in einer theoretischen Prüfung nachweisen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dieser hervorragenden Leistung! Ein besonderer Dank gilt der Kreisbrandinspektion Dachau für die Abnahme der Leistungsprüfung.

Jugendübung – Fahrzeugkunde

Bei der Jugendübung am 02.06.2026 stand das Thema Fahrzeugkunde wieder auf dem Plan.
Zu Beginn durften sich die Jugendlichen das HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) genau anschauen und sich einen Überblick über die verschiedenen Geräte und deren Plätze im Fahrzeug verschaffen.

Danach wurde das Gelernte mit einem Memory-Spiel überprüft. Ziel war es, bei zwei gleichen Karten das passende Gerät innerhalb von 30 Sekunden aus dem HLF zu holen und den anderen vorzuzeigen. Anschließend wurde das jeweilige Gerät nochmal erklärt.

Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Einblick in das Thema Absturzsicherung. Dabei wurde gezeigt, welche Ausrüstung dafür verwendet wird und wie diese richtig eingesetzt wird.

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Jugendübung – Wasserentnahme aus offenem Gewässer

Bei unserer Jugendübung am 19.05.2026 ging es zum Ebertshausener/Wiedenzhausener Weiher. Dort wurde den Jugendlichen zunächst der komplette Aufbau zur Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer erklärt.

Zunächst wurde die Tragkraftspritze am Ufer in Stellung gebracht, während sich die anderen um die Saugschläuche kümmerten. Diese wurden anschließend an die Pumpe angekuppelt und zusätzlich mit einer Feuerwehrleine gesichert. Danach konnte die Saugleitung ins Wasser gelassen werden.
Vom Pumpenausgang wurde ein B‑Schlauch zum Verteiler gelegt. Am linken Abgang schlossen die Jugendlichen einen C‑Schlauch mit C‑Strahlrohr an. In der Mitte wurde ein B‑Schlauch mit B‑Hohlstrahlrohr und B‑Stützkrümmer aufgebaut.
Im weiteren Verlauf konnten alle Jugendlichen die verschiedenen Strahlarten der Strahlrohre sowie die unterschiedlichen Durchflussmengen ausprobieren. Dabei wurde schnell deutlich, wie viel Kraft hinter einem Wasserstrahl steckt.

Nach der Übung wurde alles gemeinsam wieder abgebaut und das Fahrzeug wieder einsatzbereit gemacht.

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Jugendübung – Gefahrgut

Bei unserer Jugendübung am 05.05.2026 ging es um das Thema Gefahrgut und den Umgang mit den Chemikalienschutzanzügen (CSA).

Am Anfang gab es eine kurze Theorieeinheit. Dabei wurde erklärt, wie die Schutzanzüge funktionieren, wie man sich an einer Gefahrgut-Einsatzstelle richtig schützt und welche Sicherheitsabstände einzuhalten sind. Außerdem haben wir gelernt, wie man Stoffe anhand der orangenen Warntafeln mit UN- und Kemmler-Nummer erkennen kann. Auch die GAMS-Regel war Teil der Übung.

Danach ging es in die Praxis. Das Szenario war, dass ein Transporter Gefahrgut anliefern sollte, wobei es bei der Anlieferung zu einem Verladeunfall kam und ein Stoff austrat.
Zuerst wurde die Einsatzstelle abgesichert und ein Zugang sowie eine Dekontaminationsstation aufgebaut. Anschließend gingen drei Jugendliche mit den CSA-Anzügen (die CSA wurden nicht zugemacht) in den Gefahrenbereich, um die Lage zu erkunden.
Dabei wurde zuerst der aufgeregte Transporter-Fahrer gefunden, der allerdings nicht wirklich weiterhelfen konnte. Dieser wurde von dem CSA-Trupp zum Dekon gebracht und dort durch weitere Jugendliche dekontaminiert. Bei der weiteren Suche wurde dann im Gebäude ein auslaufender 5-Liter-Kanister entdeckt. Dieser wurde anschließend in eine Wanne gestellt, damit keine weitere Flüssigkeit unkontrolliert austreten konnte. Mithilfe der gefunden Ladepapiere und dem „Gefahrguthelfer“, konnten die Stoffe eindeutig identifiziert und passende Maßnahmen getroffen werden.
Der aktuelle Stand wurde während des gesamten Einsatzes immer wieder per Funk an den Gruppenführer außerhalb des Gefahrenbereichs durchgegeben.

Monatsübung: Lange Schlauchstrecke

Zusammen mit unserer Jugendfeuerwehr trafen wir uns am 28.04.2026 in der Feuerwehr Odelzhausen. Diesmal mit einem besonderen Übungsthema: Auf-, Abbau und Inbetriebnahme einer langen Schlauchstrecke.

Wir starteten mit einer theoretischen Unterweisung in unserem Schulungsraum, in der uns Übungsleiter und Maschinisten-Ausbilder Steffen wichtige Informationen und Details der unterschiedlichen Schlauchstrecken näherbrachte. Zudem wurde uns ein Satellitenbild von der Feuerwehr Odelzhausen mit der Planung der Schlauchstrecke gezeigt.

Nach dem Umziehen machten wir die Fahrzeuge startklar und begannen mit dem Aufbau einer geschlossenen Schaltreihe. Unsere Tragkraftspritze PFPN 10-1500 vom LF-KatS wurde an der Zisterne in Stellung gebracht und mit A-Saugschläuchen verbunden, damit wir das Wasser aus der Zisterne saugen können. Zeitgleich verlegten zwei Trupps B-Schläuche aus dem fahrenden Fahrzeug einmal ums gesamte Gelände. Die verlegten Schläuche wurden anschließend an unserer TS und dem LF-KatS angeschlossen und eine erneute Leitung wurde mit B-Schläuchen ums Gebäude gelegt, welche dann an unserem LF 20 gekuppelt wurden. Von dort aus brachten wir einen Monitor in Stellung, der das geförderte Wasser abgab. Insgesamt verlegten wir rund 440 Meter Schlauch.

Die Kommunikation der einzelnen Trupps und Maschinisten über Funk funktionierte problemlos. Regelmäßig wurde der Ein- und Ausgangsdruck durchgegeben und die Leistung der Pumpen entsprechend angepasst.

Als nächstes bauten wir unsere Schlauchstrecke auf eine offene Schaltreihe um, installierten ein 3000 Liter großes Auffangbecken und saugten mit unsrem LF 20 von dort aus das Wasser an.

Ein sehr gelungener und interessanter Übungsabend, bei dem auch Nicht-Maschinisten eine Menge lernen konnten, ging zu Ende.

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Jugendübung: Thema Atemschutz

Bei der vergangenen Jugendübung am 21.04.2026 stand ein besonders spannendes und anspruchsvolles Thema auf dem Übungsplan. In insgesamt vier Trupps mussten die Jugendlichen einen stark verrauchten Raum unter Atemschutz absuchen.

Ausgestattet mit Atemschutzflasche, Taschenlampen, Funkgerät und Schlauch begaben sich die Trupps in den Raum. Der Truppmann ging dabei vorne mit dem Strahlrohr, während sich der Truppführer mit dem Funkgerät direkt dahinter befand. Der aktuelle Stand, sowie wichtige Meldungen wurden während des gesamten Übungseinsatzes regelmäßig an die Atemschutzüberwachung und Gruppenführer durchgegeben.
Ziel der Übung war es, ein angenommenes Feuer zu lokalisieren und abzulöschen, sowie eine vermisste Person im Raum zu finden und zu retten.

Durch die starke Verrauchung war nahezu keine Sicht vorhanden, sodass sich die Jugendlichen fast ausschließlich auf ihren Tastsinn verlassen mussten. Umso wichtiger war es, ständig beim Trupp Partner zu bleiben und miteinander zu kommunizieren.
Bei der Suche nach der vermissten Person musste der Raum systematisch abgesucht werden. Jeder Bereich wurde genau kontrolliert, Ecken und mögliche Verstecke wurden abgetastet und immer wieder nach der Person gerufen.
Die Person konnte von allen Trupps erfolgreich gerettet und der Brand ausfindig gemacht werden.

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Jugendübung: Funken

Bei der letzten Jugendübung am 07.04.2026 stand das Thema Funken im Mittelpunkt. In zwei Gruppen wurden mehrere Stationen im Ortsgebiet Odelzhausen angefahren. Die jeweiligen Aufgaben befanden sich in Boxen vor Ort.

Während der gesamten Übung standen die Jugendlichen im Funkkontakt mit der Übungsleitstelle, erhielten ihre Einsätze, sowie Koordinaten per Funk und übermittelten durchgehend ihre Statusmeldungen (z. B. Status 1 – einsatzbereit über Funk, Status 3 – Einsatzübernahme, Status 4 – Ankunft an der Einsatzstelle). Auch die Lösungen der Aufgaben wurden per Funk an die Leitstelle durchgegeben.

Station 1 – Gefahrentafel

Hier wurde das Thema Gefahrgut behandelt. Über die Tablets der Fahrzeuge konnten Gefahrnummern und UN-Nummern eingegeben werden, um den entsprechenden Stoff sowie die damit verbundenen Gefahren zu ermitteln. Das Ergebnis wurde anschließend per Funk an die Leitstelle übermittelt.

Station 2 – Absicherung Verkehrsunfall

An dieser Station war die Aufgabe, die richtige Absicherungsdistanz auf einer Landstraße zu bestimmen. Die korrekte Antwort – 200 m vor und hinter der Einsatzstelle – wurde von den Jugendlichen per Funk an die Leitstelle übermittelt.

Station 3 – Verkehrsunfall

An dieser Station wurde ein Kennzeichen per Funk an die Leitstelle durchgegeben. Daraufhin erhielten die Jugendlichen eine entsprechende Nummer, die in eine App eingegeben werden konnte. So konnten das genaue Fahrzeugmodell, technische Informationen sowie die passende Rettungskarte abgerufen werden.

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Jugendübung Thema Leitern

Am vergangenen Dienstag fand unsere Jugendübung zum Thema Leitern statt.
Zu Beginn wurde die 4-teilige Steckleiter mit einer Höhe von ca. 7 Metern verwendet.

Dabei wurde gezeigt und geübt, wie die Leiter richtig aufgebaut, gesichert und im passenden Winkel angestellt wird. Außerdem wurde das sichere Auf- und Absteigen trainiert.
Anschließend folgte die 3-teilige Schiebeleiter mit einer Höhe von etwa 12 Metern. Wie der Name schon sagt, wird sie aufgeschoben. Sie besitzt zusätzlich zwei Stützen, die ein sicheres Ausfahren und Aufstellen ermöglichen.
Zum Abschluss gab es noch einen kurzen Überblick über weitere Leitertypen bei der Feuerwehr.


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„Florian“ trifft „Christoph“ – Zu Besuch beim Rettungshubschrauber „Christoph 40“

Zusammen mit unserer Jugendfeuerwehr durften wir am 04.03.2026 den ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 40“ am Universitätsklinikum Augsburg besuchen.

Unser Ausflug begann in luftigen 58 Metern Höhe auf der Landeplattform der Uni Klinik, welche die höchstgelegene in ganz Deutschland ist. Von dort oben bot sich uns ein fantastischer Ausblick über ganz Augsburg. Rainer, einer der drei Piloten, erzählte uns etwas über die Entstehung des Stützpunktes und wie der Ablauf bei Start und Landung ist. Bis zu drei Hubschrauber können auf der Plattform landen. Anschließend gingen wir in den Hanger, wo der Rettungshubschrauber seine Nacht verbringt.

Dort nahm sich Rainer viel Zeit für uns und erzählte uns interessante Details über die Maschine, ihre komplexe Ausstattung und die umfassende Ausbildung, die nötig ist, um einen Rettungshubschrauber fliegen zu dürfen. An Bord befindet sich stets ein eingespieltes Team aus einem Piloten, einem Notfallsanitäter und einem Notarzt.

Interessant war auch, dass der Hubschrauber lediglich für ca. 1 Stunde Flugzeit Kerosin an Board hat. Grund dafür ist das Personal plus möglichen Patienten und das hohe Gewicht der Ausrüstung.

Eine einzige Flugminute kostet dabei zwischen 180 und 300 Euro. Die Einsatzzeit am Boden wird nicht berechnet.
Die Einsatzbereitschaft beginnt frühestens um 07:00 Uhr morgens und endet 30 Minuten nach Sonnenuntergang, da der Rettungshubschrauber in der Nacht nicht fliegt.

Seit der Indienststellung im Jahr 2014 wurde der „Christoph 40“ bereits mehr als 12.000-mal alarmiert. Nach einem Notruf dauert es lediglich zwei Minuten, bis der „gelbe Engel“ mit seinem Rettungsteam in der Luft ist. Da es am Himmel weder überfüllte Straßen noch andere zeitraubende Hindernisse gibt, ist der Hubschrauber oft das schnellste Rettungsmittel überhaupt. In der Luft werden so wertvolle Minuten gespart, die über Leben und Tod entscheiden können.

Für uns als Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Odelzhausen war dieser Abend sehr interessant, beeindruckend und aufschlussreich. Es gibt einem ein sicheres Gefühl, zu wissen, dass es Menschen gibt, die im Notfall so schnell wie möglich zur Stelle sind.

Möchtest auch du dich ehrenamtlich engagieren? Dann komm doch gerne bei uns vorbei – wir suchen immer Verstärkung!

Jahresrückblick, Unfallverhütungsvorschriften und Gerätekunde

Die zweite Jugendübung dieses Jahres begann mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr 2025. Dabei wurden die geleisteten Übungsstunden und die 24-Stunden-Übung im Juli besprochen. Im Im Anschluss konnten die Jugendlichen auch ihre Übungswünsche für dieses Jahr äußern.

Danach wurden die wichtigsten Unfallverhütungsvorschriften (UVV) besprochen. Diese dienen dem Eigenschutz und stellen damit den Schutz eines jeden Beteiligten sicher. Dabei ging es vor allem um das richtige Verhalten während den Übungen und die allgemeinen Regeln. Besonders wichtig ist hierbei, dass zwar jeder auf sich selbst aufpassen und nach den UVV handeln muss, aber immer auch gegenseitig aufeinander achtgegeben werden muss.

Im Praxisteil ging es um die Gerätekunde. Die Jugendlichen konnten sich das HLF 40/1 (HLF = Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) und das LF 40/2 (LF = Löschgruppenfahrzeug) anschauen und sich einen Überblick über die Beladung verschaffen. Der größte Unterschied bei den beiden Fahrzeugtypen liegt in der Ausrichtung. Während ein HLF zur technischen Hilfeleistung, also beispielsweise bei Verkehrsunfällen, verwendet wird, dient das LF zur Brandbekämpfung.

Zur Fahrzeugkunde wurde ein Memory-Spiel mit 2 Teams zu Begriffen der Beladung der beiden Fahrzeuge gespielt. Sobald ein Kartenpaar gefunden wurde, wurde ausgewürfelt, in welchem Fahrzeug das entsprechende Team das Gerät finden muss. Gemeinsam wurde der Gegenstand dann in einer bestimmten Zeit gesucht und musste erklärt werden, worauf es Punkte gab.

Ziel des Spiels war es, die Beladung der Fahrzeuge besser kennenzulernen und das Wissen über die Geräte zu verbessern.