Feuerwehrmeile zum 150-jährigen Jubiläum in Vierkirchen

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Vierkirchen fand heute die Feuerwehrmeile mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern sowie vielen teilnehmenden Feuerwehren und anderen Hilforganisatoren statt.

Diesmal waren wir mit unserem LF-KatS zur Stelle. Ob Zubehör, Einsatzbereich oder Funktion der Pumpen, jede noch so kleine Frage wurde beantwortet und jeder wurde herzlich in Empfang genommen.

Ein besonderes Highlight war die Jugendleistungsprüfung, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich bestanden haben – herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung!

Ein großes Dankeschön geht an die Freiwillige Feuerwehr Vierkirchen für dieses rundum gelungene Event.

Ehrungen für Jahrelange Mitgliedschaft bei der Feuerwehr

Am Freitag, den 26. Juni, konnten die Feuerwehren Odelzhausen und Sittenbach vier verdiente Kameraden für ihre jahrzehntelange Treue zum Feuerwehrdienst auszeichnen.

Für 40 Jahre Dienstzeit wurden Joachim Rausch von der Feuerwehr Odelzhausen sowie Bernhard Böck von der Feuerwehr Sittenbach geehrt.

Ihre 25‑jährige Mitgliedschaft feierten Thomas Rottenfußer und Michael Hermann, beide aus der Feuerwehr Odelzhausen.

Ehrungen für 25 Jahre

Auf dem Foto von links nach rechts:
vorne: erster BGM Markus Trink, erster KDT. Benjamin Küpper, zu Ehrende Thomas Rottenfußer und Michael Hermann, KBR Georg Reischl und Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath.
hinten: KBI Kasimir von Solms, Landtagsabegordneter Hans Groß und stelv. Landrat Helmut Zech.

Ehrungen für 40 Jahre.

Auf dem Foto von links nach rechts:
vorne: erster BGM Markus Trink, erster KDT. Benjamin Küpper, zu Ehrende Joachim Rausch (FW-Odelzhausen und Thomas Böck (FW-Sittenbach, KBR Georg Reischl und Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath.
hinten: erster KDT. Robert Wohlmuth (FW-Sittenbach) KBI Kasimir von Solms, Landtagsabegordneter Hans Groß und stelv. Landrat Helmut Zech.

Tiefgaragenbrand in Höfa

Bei einer gemeinsamen Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehren Höfa, Odelzhausen und Sittenbach wurde ein Tiefgaragenbrand simuliert.

Im Fokus standen die Personenrettung, der Einsatz unter schwerem Atemschutz sowie das Zusammenspiel mehrerer Angriffs- und Sicherungstrupps. Die Übung diente dazu, Abläufe zu trainieren, die Zusammenarbeit zu stärken und die Einsatzbereitschaft für reale Brände in komplexen Gebäudestrukturen zu verbessern.

Im Anschluss an die Übung wurden die einzelnen Szenarien durch die Gruppenführer, den Einsatzleiter sowie den Übungsleiter noch einmal durchgesprochen. Dabei wurde herausgestellt, was besonders gut lief und auf welche Punkte wir künftig einen besonderen Fokus legen müssen.

Erfolgreiche Wasser-Leistungsprüfung

Am 19. Juni 2026 legten 15 Feuerwehrfrauen und -männer sowie nach langer Zeit auch wieder zwei Jugendliche erfolgreich die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ (Variante 3) ab.

Nach drei Wochen intensiver Vorbereitung mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können vor den strengen Augen der Prüfungskommission der Kreisbrandinspektion, sowohl in Theorie, als auch in Praxis unter Beweis stellen. Neben dem eigentlichen Löschaufbau standen auch das Kuppeln der Saugschläuche, sowie verschiedene Knoten auf dem Prüfungsplan.
Einige Teilnehmer mussten für das höchste Leistungsabzeichen Gold-Rot zusätzlich ihr Fachwissen in einer theoretischen Prüfung nachweisen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dieser hervorragenden Leistung! Ein besonderer Dank gilt der Kreisbrandinspektion Dachau für die Abnahme der Leistungsprüfung.

Monatsübung – Brand/Atemschutz

Bei der Monatsübung im Mai stand ein Brandszenario und damit auch die jährliche Übung der Atemschutzgeräteträger auf dem Plan. Nachdem sich alle in der Feuerwehr getroffen hatten, wurde das Übungsszenario durch eine Alarmierung gestartet.

Beim Eintreffen am Übungsort, war die Situation klar: Brand einer Landwirtschaftlichen Halle, eine Person im ersten Stock gefangen, da die Leiter umgekippt war und zwei weitere Personen vermisst.
Die ersten Atemschutztrupps starteten kurz nach dem Eintreffen die Rettung der Personen, währenddessen wurde die Wasserversorgung über einen Hydranten aufgebaut und der Brandschutz zu nebenstehenden Gebäuden durch ein Hydroschild aufgebaut.

Während der Übung, wurde unser MZF (Mehrzweckfahrzeug) zur Einsatzkoordination genutzt. Hierbei wird protokolliert zu welcher Uhrzeit Meilensteine wie eine Personenrettung oder das Löschen des Brandes erfolgen. Zusätzlich wurde auch ein Lageplan des Gebäudes, aller Fahrzeuge und der Schlauchstrecken angefertigt. Dieser dient im Ernstfall der schnellen Einweisung von nachrückenden Kräften.

Im Anschluss an die Aufräumarbeiten wurden die Übung und die entstandenen Aufzeichnung gemeinsam besprochen und Erfahrungen und Eindrücke ausgetauscht.

Ein herzliches Dankeschön gilt hier der Familie Thurner aus Sixtnitgern, die ihre Halle für die Übung zur Verfügung gestellt hat.

Möchtest auch du Teil einer tollen Mannschaft werden und dich ehrenamtlich engagieren? Dann komm gerne bei uns vorbei!

Monatsübung: Lange Schlauchstrecke

Zusammen mit unserer Jugendfeuerwehr trafen wir uns am 28.04.2026 in der Feuerwehr Odelzhausen. Diesmal mit einem besonderen Übungsthema: Auf-, Abbau und Inbetriebnahme einer langen Schlauchstrecke.

Wir starteten mit einer theoretischen Unterweisung in unserem Schulungsraum, in der uns Übungsleiter und Maschinisten-Ausbilder Steffen wichtige Informationen und Details der unterschiedlichen Schlauchstrecken näherbrachte. Zudem wurde uns ein Satellitenbild von der Feuerwehr Odelzhausen mit der Planung der Schlauchstrecke gezeigt.

Nach dem Umziehen machten wir die Fahrzeuge startklar und begannen mit dem Aufbau einer geschlossenen Schaltreihe. Unsere Tragkraftspritze PFPN 10-1500 vom LF-KatS wurde an der Zisterne in Stellung gebracht und mit A-Saugschläuchen verbunden, damit wir das Wasser aus der Zisterne saugen können. Zeitgleich verlegten zwei Trupps B-Schläuche aus dem fahrenden Fahrzeug einmal ums gesamte Gelände. Die verlegten Schläuche wurden anschließend an unserer TS und dem LF-KatS angeschlossen und eine erneute Leitung wurde mit B-Schläuchen ums Gebäude gelegt, welche dann an unserem LF 20 gekuppelt wurden. Von dort aus brachten wir einen Monitor in Stellung, der das geförderte Wasser abgab. Insgesamt verlegten wir rund 440 Meter Schlauch.

Die Kommunikation der einzelnen Trupps und Maschinisten über Funk funktionierte problemlos. Regelmäßig wurde der Ein- und Ausgangsdruck durchgegeben und die Leistung der Pumpen entsprechend angepasst.

Als nächstes bauten wir unsere Schlauchstrecke auf eine offene Schaltreihe um, installierten ein 3000 Liter großes Auffangbecken und saugten mit unsrem LF 20 von dort aus das Wasser an.

Ein sehr gelungener und interessanter Übungsabend, bei dem auch Nicht-Maschinisten eine Menge lernen konnten, ging zu Ende.

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Sonderübung Motorsäge

Am Samstag, den 11.04.2026, trafen wir uns mit einem Teil der aktiven
Mannschaft der Feuerwehr Odelzhausen am Ebertshausener See, um den sicheren
Umgang mit der Motorsäge zu üben.

Vorangegangen war eine Einladung des Grundstücksbesitzers, der uns zu Übungszwecken ein paar Bäume, die aussortiert gehörten, zur Verfügung stellte. Nach einer kurzen Einweisung an der Motorsäge selbst wurden noch die Sicherheitsaspekte und Unfallverhütungsvorschriften besprochen, damit keine Unfälle auf dem unwegsamen Terrain im Wald passieren.
Aufgetankt und gut geölt, ging es dann in die Praxis über. Zuerst begannen wir mit der Baumansprache, um festzustellen, in welcher Verfassung sich der Baum befindet, wo sich die Zug- bzw. Druckseite
befindet und räumten dann gemeinsam die Rückweichbereich auf, damit man schnell aus der Gefahrenzone entweichen kann.

Mit Schnittschutzkleidung, einem speziellen Helm, auf dem Gehörschutz und ein Metall-Gesichtsschutz gegen Späne verbaut war, ging es an die ersten Schnitte. Wir begannen uns langsam heranzutasten und versuchten uns in den ersten Schnitten mit auslaufender sowie einlaufender Kette, um zu fühlen, wie die
Motorsäge arbeitet. Darauffolgend haben wir uns an Stechschnitten und dem Entasten der bereits
umgelegten Bäume probiert, als es dann zu den Fällschnitten mit Bruchleiste (Scharnier) kam.
Mit Bravour haben wir es geschafft, die Bäume in die richtige Richtung fallen zu lassen, welche Vorgedacht war, bis sich zwei Bäume in den Kronen verhakt haben. Auch hier konnten wir uns Abhilfe schaffen und nutzten unseren Greifzug, um die beiden Bäume zu befreien. Damit hatten wir die Möglichkeit, die Stämme so lange zu „stummeln“, bis der Rest von selbst zu Boden fiel.
Als letztes schnitten wir die Stämme auf 50cm Länge, sodass sie gut als Brennholz verwendet werden können.

Nach dem Einrücken in der Wache begann dann die Nacharbeit. Alle Motorsägen brachten wir wieder auf Vordermann, putzen sie, säuberten die Filter, stellten die Kettenspannung ein und tankten nach, um für den nächsten Einsatz bereit zu sein.

Ein sonniger und praxisorientierter Tag für uns als Mannschaft, welcher uns noch mehr Sicherheit beim Umgang mit der Motorsäge gegeben hat.

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Übung Heben & Ziehen

Am 24.03.2026 stand bei der Feuerwehr Odelzhausen das Thema „Heben und Ziehen“ auf dem Ausbildungsplan. An drei Stationen wurden Geräte beübt, die im Einsatz zwar eine große Rolle spielen, jedoch nicht täglich zum Einsatz kommen.

Station 1: Hydraulische Winde („Büffelheber“)

An der ersten Station wurde die hydraulische Winde eingesetzt. Mit ihr lassen sich Lasten von bis zu 10 Tonnen anheben – ganz ohne Strom oder Kraftstoff. Sie kann sowohl vertikal zum Heben als auch horizontal zum Drücken verwendet werden. Die größte Herausforderung besteht im hohen Eigengewicht des Geräts, das beim Positionieren körperliche Kraft erfordert.

Station 2: Hoch- und Niederdruck-Hebekissen

An der zweiten Station der Übung standen die Hebekissen im Fokus. Auf unseren Fahrzeugen befinden sich sowohl Hochdruck- als auch Niederdruckkissen:

  • Hochdruckkissen arbeiten mit bis zu 8 bar und sind kompakt sowie stabil.
  • Niederdruckkissen werden mit 1 bar betrieben und sind deutlich größer.

Beide Systeme eignen sich, ebenso wie die Hydraulische Winde, zum Anheben und Drücken von Lasten. Allerdings sind diese nicht durch Muskelkraft betrieben und benötigen immer eine ausreichende Druckluftversorgung.

Station 3: Mehrzweckzug („Greifzug“)

In der dritten und letzten Station wurde der Mehrzweckzug beübt. Mithilfe von Umlenkrollen, Erdnägeln und Stahlseilen können damit Lasten bis zu 3,2 Tonnen bewegt oder gesichert werden – mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand. Besonders wichtig ist hierbei die Einhaltung des Gefahrenbereichs, da bei hohen Zugkräften ein Versagen von Seilen oder Verankerungen erhebliche Risiken birgt.

Ein insgesamt sehr praxisorientierter und erfolgreicher Übungsabend, der der Mannschaft wertvolle Routine im Umgang mit diesen Geräten vermittelt hat.

Jugendübung Thema Leitern

Am vergangenen Dienstag fand unsere Jugendübung zum Thema Leitern statt.
Zu Beginn wurde die 4-teilige Steckleiter mit einer Höhe von ca. 7 Metern verwendet.

Dabei wurde gezeigt und geübt, wie die Leiter richtig aufgebaut, gesichert und im passenden Winkel angestellt wird. Außerdem wurde das sichere Auf- und Absteigen trainiert.
Anschließend folgte die 3-teilige Schiebeleiter mit einer Höhe von etwa 12 Metern. Wie der Name schon sagt, wird sie aufgeschoben. Sie besitzt zusätzlich zwei Stützen, die ein sicheres Ausfahren und Aufstellen ermöglichen.
Zum Abschluss gab es noch einen kurzen Überblick über weitere Leitertypen bei der Feuerwehr.


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Kameradschaft verbindet: Patenbitten der FW-Wiedenzhausen

Zum Patenbitten machten sich die Feuerwehrler aus Wiedenzhausen auf den Weg zum Kreisverkehr nach Odelzhausen. Anlass dafür ist ihr 130‑jähriges Jubiläum, das vom 21. bis 24. Mai gefeiert wird.

Da man für ein solches Fest immer Unterstützung braucht, baten sie uns Odelzhauser darum, sie als Paten zu begleiten. Gemeinsam geht schließlich nicht nur der Einsatzdienst leichter von der Hand.

Traditionell müssen vor einer Zusage jedoch einige Aufgaben erfüllt werden, um zu zeigen, dass die Bittsteller die Unterstützung wirklich verdienen. Deshalb empfingen wir unsere Gäste am oberen Kreisverkehr in Richtung Wiedenzhausen und stellten ihnen gleich die erste Aufgabe: Eine große Wanne sollte mit Wasser gefüllt und anschließend zum Feuerwehrhaus getragen werden. Was zunächst einfach klang, wurde unterwegs immer anspruchsvoller – denn immer wieder standen volle Wassereimer bereit, deren Inhalt ebenfalls in die Wanne geleert werden musste. Erschwerend kam hinzu, dass stets nur zwei Mann die Wanne tragen durften. Am Ende waren es stolze 130 Liter, die bewegt werden mussten.

Gemeinsam mit den Ludwig‑Thoma‑Musikanten zogen wir anschließend ins Gerätehaus ein, wo weitere Aufgaben auf die Wiedenzhauser warteten. Nach einem Empfangsschnapserl und dem korrekten Patenbitten mussten sie sich in mehreren Disziplinen gegen uns behaupten.

Folgende Aufgaben waren zu bewältigen:

  • einen Luftballon mithilfe eines Verteilers und Strahlrohren aufblasen und zum Platzen bringen
  • im Trupp mit einem C‑Schlauch kegeln
  • Wasser aus einem Eimer mit einem Schwamm auf dem Feuerwehrhelm in einen Maßkrug füllen

Zwischen den einzelnen „Wettkämpfen“ sorgten ein gemütliches Beisammensein und ein gemeinsames Abendessen für eine angenehme Atmosphäre und rundeten den Abend ab.

Auf ein schönes FEST im Mai.